Kurzbericht :
Laufend unterwegs auf Bad-Griesbacher Trails vom 25.05.10


Ein nicht alltäglicher Trainingslauf machten Petra , Christina , Josef und Meinrad .Wir fuhren gemeinsam nach Bad-Griesbach um dort einen 2 stündigen Lauf zu machen . Über Trails die teilweise Trittsicherheit verlangten , kamen wir an viele schöne Stellen dieser Gegend . Wo kann man hier sehen , die entstandene Fotos sind hier .

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Kurzbericht :
Rund um Wolfach oder laufend essen vom 15.05.10


Ein Spendenlauf der Extraklasse . Pünktlich um 9 Uhr starteten ca. 35 Läufer in Wolfach um gemeinsam einen ca.50 Km langen Rundweg rund um Wolfach zu laufen . Mit reichlichen Verpflegungspause , so ca. alle 7 Km könnte man auch sagen man läuft von einem Buffet zum nächsten . Ein Lauf für alle die gerade eine 5000 Kalorien Diät brauchen . Ein ganz großes Lob den Helfern , es war alles bestens . Nette Leute und reichlich Gespräche liesen die Zeit schnell verstreichen . Der Wettergott meinte es auch gut mit uns und so kamen wir wohlbehalten nach 8 Stunden wieder an der Schule an wo zuvor alles begann . Nach dem Duschen , ja was kam dann ??? Ein Abschuss , wieder mit einem reichhaltigen Buffet . Nach dem jetzt alle übersättigt waren konnten jetzt 2300 € Spendengeld das aus dieser Aktion zusammengekommen ist übergeben werden . Nochmal ein dankeschön für diesen schönen Lauf. Hier geht es zu den Streckendetails und Fotos .

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Bericht:
laufend unterwegs auf dem Seensteig


Christi Himmelfahrt 13.05.10
Normalerweise fährt man als Mann mit dem Bollerwagen bei schönem Wetter durch die Gegend und genießt das Leben.
Anders bei Meinrad und Steffen. Die sind froh das Kathrin bei der Tour mit dabei ist. Ohne Bollerwagen ging es los.
Wir wollen vom Ruhestein aus startend den Seensteig laufen. Es sind laut Karte 89 km.
Dafür muss man früh aufstehen. Um 5 Uhr bin ich in Karlsruhe losgefahren und war pünktlich 6 Uhr am Ruhestein.
Meinrad und Katrin warteten schon.
Das Wetter meinte es nicht gut mit uns. Es regnete recht heftig. Was die Sache dadurch noch interessanter machte. Rutschige Steine und überschwemmte Wege. So richtig Trail laufen war angesagt. Zum Glück stürzte niemand:-))
Aber nach kurzer Zeit hatte jeder nasse Füße.
Zuerst ging es mal Richtung Hornigsgrinde. Und das Wetter hielt. Windböen und Regen.
Dann ging es weiter Richtung Schurmsee. Eine herrliche Ecke des Schwarzwaldes. Leider heute nebelverhangen und immer noch regnete es. Nun ging es ohne Pause weiter zum Hutzenbachsee. Ich kenne den See bei schönem Wetter.
Heute haben wir ihn mal bei strömendem Regen gesehen.
Nun war es aber nicht mehr weit bis nach Baiersbronn. Zum Glück mussten wir uns beim Wetter nicht umstellen.
Es regnete weiter gleichmäßig.
In Baiersbronn bin ich nach ca. 53 km ausgestiegen. Ich bin ja nächste Woche zur TorTourdeRuhr. Da reichten heute die km.
Mein Fazit. Ein toller Trail und Meinrad hat uns gut geführt. Trotz des Regens hat es mir Spaß gemacht mit den beiden zu laufen.
Geschrieben von Steffen

Weiter geht es jetzt mit Katrin und Meinrad auf dem restlichen Kilometern des Rundwanderweges Seensteig .
Frisch gestärkt hatten wir uns in Ziegler´s Backstube bevor wir Steffen verabschiedeten und weiter des Weges zogen . Über den Sankenbachsee hoch zur Wasserfallhütte und weiter zum Ellbachsee konnten wir die herrlichen Ausblicke weiterhin nur erahnen da diese immernoch durch Wolken , Nebel und Dunst eingehüllt waren .Auch am Regen hat sich noch nichts geändert .Über wunderschöne Trail´s kamen wir an einem Wildgehege vorbei bevor wir über Zuflucht , Buhlbachsee , Lotharpfad zum Schliffkopf kamen . Wir unterhielten uns besten und so störte uns der Regen der immernoch unser Begleiter war nicht . Auch die Aussichten blieben uns verborgen da mal wieder die Wolken , Nebel und der Dunst alles einhüllte . Jetzt hatten wir nur noch einen Abstieg zur Baiersbronner Hütte und den Ansteig über einen Trail hoch zum Ruhestein vor uns .Dieser gestaltete sich allerdings etwas abenteuerlich da wir kurzzeitig den Weg nicht fanden . Er war dann etwa 100 Meter unter uns , allerdings in unwegsamen sehr steilem Gelände . In einer nicht nachahmungwürdigen Aktion rutschten wir meterweise den steilen Abhang zum Weg hinunter . Ein wunderschöner Trail zum Abschluss , was will man mehr . Jetzt noch über den Parkplatz zum Auto wo unser Erlebnislauf vor Brutto 14 Std. bei Regen begann und jetzt im Regen endet . Mein Fazit : das schreit nach einer Wiederholung , vielleicht mal ohne Dauerregen . Streckendetail Steffen´s Bilder Meinrad´s Bilder

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Kurzbericht :
Laufend unterwegs von Alpirsbach nach Oberkirch vom 09.05.10


Pünktlich machten wir uns von Oberkirch mit dem Auto auf den Weg nach Alpirsbach .Wir , das waren Christina , Waltraud , Petra , Josef und Meinrad . Geplant hatten wir ein Walken um Alpirsbach herum und für die Läufer einen Lauf von Alpirsbach wieder zurück nach Oberkirch . Wir wollten dem Querweg folgen aber irgendwie war gleich auf den ersten paar Km die Ausschilderung nicht wirklich überzeugend .Glücklicherweise hatte unser verlaufen uns einen wunderschönen Trail beschert und so machte uns das gar nichts aus . Wieder auf dem Querweg kamen wir gut voran und so gönnten wir uns eine kleine Rast mit Kaffee , Cola und Kuchen . Unser Weg führte uns zum Moosturm wo wir auch den Querweg verlassen haben um auf dem Kandelhöhenweg nach Oberkirch zu kommen . Dort kamen wir in einer Bruttolaufzeit von 9:45 Std an . Mehr zur Strecke gibt es hier , und hier gibt es die Fotos .

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Kurzbericht :
Course d`Alsace vom 01.05.10


Von Wissembourg nach Rastatt führte uns Brigitte und Rudolf Mahlburg , entlang der Lauter vorbei an Feldern und Wiesen und am Pamina - Radweg folgten wir Läufer dem Aufruf von laufenhelfen.de e.V. Mit dem Wetter hatten wir auch mal wieder Glück denn die Vorhersagen trafen nicht ein . Bei diesem Grenzüberschreitenden Lauf werden nicht nur Ländergrenzen sondern auch Grenzen vom Läufer zum Ultraläufer überschritten . Auch dieses mal waren wieder Läufer dabei die diese Grenze in der Obhut von Brigitte und Rudolf Mahlburg mit einem lachen im Gesicht überschritten haben . Hier findet man die Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Kandelhöhenweg Oberkirch - Gengenbach vom 17.04.10


Bei herrlichem Wetter machten wir einen Trainingslauf von Oberkirch nach Gengenbach . Dieser Weg ist der Kandelhöhenweg der bis nach Freiburg führt und bestens ausgeschildert ist . In einer Bruttolaufzeit von 3:40 Std. haben wir diese kurzweilige Strecke genossen und natürlich auch auf den Abschluss in Gengenbach gefreut . Wir das waren Katrin , Josef , Uwe und Meinrad . Bilder gibt es leider keine aber die Streckendetails .

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Kurzbericht :
Walken und laufen ab Kaierspielplatz vom 11.04.10


Zu einem lockeren walken und laufen trafen wir uns am Kaierspielplatz . Von dort waren die 4 Walker 2 Std. auf diesen Wegen unterwegs . Die 3 Läufer sind auf einer neuen Schauenburgrunde gelaufen . Hier sind die Fotos .

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Kurzbericht :
Alexanderschanze - Oberkirch vom 10.04.10


Laufend unterwegs waren Josef , Uwe und Meinrad von der Alexanderschanze zurück nach Oberkirch . In einer Bruttolaufzeit von 6:15 Std. kamen wir am Glaswaldsee , Freiersberg , Löcherbergwasen , Schäfersfeld und am Moosturm vorbei . Zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Trainingslauf mit Josef


Zu einem Trainingslauf in heimischer Gegend starteten Josef und Meinrad in Oberkirch . Josef hat diese schöne Strecke geplant auf der wir 4:20 Std laufend unterwegs waren. Am Anfang und am Ende des Laufes gab es ein paar Regentropfen , dazwischen war ideales Laufwetter .

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Kurzbericht :
laufend unterwegs beim Freiburg Halbmarathon vom 28.03.10


5ter Start für Meinrad in Freiburg . Der Start für den Halbmarathon war pünktlich um 14 Uhr und die ersten Regentropfen kamen auch pünktlich dazu . Mein Ziel war eine Zeit so zwischen 1:45 und 2 Stunden . Der erste Km war mal wieder das übliche Staulaufen da wohl manche Läufer irgendwie den Unterschied zwischen einem Zugläufer von 1:30 und 2 Std nicht kennen . Beim einlaufen stellte ich fest das ich heute gute Beine habe und ich erinnerte mich daran was Uwe mir so zutraut . Er meint das ich eine 1:43 Std laufen kann , für mich irgendwie nicht glaubhaft . Jetzt habe ich auf einmal ein neues Ziel vor Augen . Ab und zu ein Blick auf die Uhr und die Stimmung der Zuschauer Geniesen machten den Lauf kurzweilig . Irgendwann stellte ich fest das ich genau auf Uwe´s vorhergesagte Zeit lief . Mir war jetzt klar das ich jetzt auf keinem Fall anfangen darf zu trödeln sondern das Tempo bis ins Ziel laufen muß . So kam es auch das ich beim Zieleinlauf gleich wusste das ich heute meine persönliche Bestzeit gelaufen bin . Es war sogar noch etwas schneller als gedacht . Endzeit 1:41:26 Std . Da soll doch noch einer sagen das Ultraläufer langsamer werden !!!
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Kurzbericht :
Trail Petit Ballon vom 21.03.10


Nicola ,Brigitte , Steffen , Andreas , Rolf und Meinrad führen am Sonntagmorgen in aller Frühe nach Rouffach um an einem Geländelauf Teilzunehmen . Nach dem Start zog sich der Läufertross den Rebberg hoch und auch bald auseinander .Bald verschwanden wir im Walde wo auch die Anstiege immer heftiger wurden. Unterwegs gab es neben den schönsten Trails auch immerwieder Überraschungen . Mal waren es Jagdhornbläser mal Almhornbläser die uns ein Ständchen spielten . Auch großzügige Verpflegung gab es auf der Strecke .Die letzten paar Kilometer vor dem Gipfel kamen Überbleibsel vom Winter ( Schnee und Eis ).Den Gipfel im Sturm erklommen ( der Wind ist gemeint )danach steil Bergab um dann wellig auf wunderschönen Trails wieder nach Rouffach zu kommen . Dort wurden wir im Ziel willkommen geheißen . Mein Fazit : Diesen Lauf kann man weiterempfehlen . Zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Sonntagslauf rund um Ulm vom 14.03.10


Wir waren mal wieder laufend unterwegs . Zu einem Sonntagslauf fanden sich Marina , Harald , Rolf , Michael und Meinrad zusammen . Es wurde eine Buckelrunde rund um Ulm gelaufen . Tauender Schnee war unser Untergrund der das laufen nicht leichter machte . Trotzdem ( oder auch deswegen ) hatten wir unseren Spaß . Hier geht es zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Gernsbacher Runde vom 7.3.10


Insgesamt machte sich eine 16 köpfige Läufergruppe auf dem Premiumwanderweg Namens Gernsbacher Runde einen schönen winterlichen Lauftag . Durch den reichlichen Schnee der Tags zuvor vom Himmel viel hatten wir schon einige Anstrengungen mehr die sich in unserer Bruttolaufzeit von 8:30 Uhr bemerkbar machte . Beim Start morgens um 8 Uhr hatten wir fast 10 Grad unter Null . Die ersten Steigungen und der Sonnenschein machten uns schnell warm und so konnten wir einen herrlichen Lauftag rund um Gernsbach genießen . Wer alles mitdabei war sieht man auf den Fotos und hier sind die Streckendetails . Den Bericht und die Fotos von Andreas findet man hier .

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Kurzbericht :
Vollmondlauf in Durbach vom 28.02.10


Dieser Vollmondlauf stand im Zeichen von Xynthia , dem Sturmtief das über uns hinwegzog . Die Strecke wurde etwas geändert und so stand unserem laufen nichts mehr im Wege . Kein Regen aber Fernsicht konnten wir auf der Runde um Durbach genießen .Wo wir laufend unterwegs waren seht Ihr hier . Die Fotos von diesem Lauf sind hier .

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Kurzbericht :
Ortenauer Weinpfad von Diersburg nach Oberkirch


Als Ersatz für den Turmlauf , den wir schneebedingt verschoben haben , starteten wir in Diersburg um auf dem Ortenauer Weinpfad nach Oberkirch zu laufen .Der Wettergott hat es gut mit uns gemeint und uns sogar die Sonne scheinen lassen . In einer Bruttolaufzeit von 5:45 Stunden ließen wir den Lauf bei Christina und Josef bei einem Kaffee ausklingen . Hier gibt es die Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
laufend unterwegs ab Ramsbach vom 07.02.10


Christina und Josef hatten für einem 3 stündigen Sonntags - Lauf / Walk ab Ramsbach eine wunderschöne Strecke ausfindig gemacht . Durch den Schnee mussten wir leider einen Teil der Strecke ändern so das wir nicht ganz im Weiß untergingen . Auch die Fernsicht war nicht ganz so toll . Kurz gesagt es ist halt noch Winter !!! Unseren Spaß hatten wir trotzdem und das ist doch das was zählt , oder !! Dabei waren Waltraud , Christina , Josef , Matthias , Rolf und Meinrad . Hier geht es zu den Fotos und den Streckendetails .

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Kurzbericht :
Schwimmbadlauf vom 24.01.10 laufend unterwegs von Ulm nach Bühl


Ein vereinsübergreifender Lauf / Walk von Ulm nach Bühl ins Schwarzwaldbad . Gemeinsam starteten die Läufer und Walker in Ulm um sich später wieder im Bühler Schwimmbad zu treffen . Die Walker nahmen einen direktderen Weg wie die Läufer die über den Ortenauer Weinpfad des Weges zogen . Unterwegs kamen weitere Läufer hinzu die von Bühl aus uns entgegen kamen . Auf den Fotos sieht man wer alles mitdabei war .
Hier geht es zu den Fotos und Streckendetails : Läufer + Walker

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Kurzbericht :
Sonntag Training vom 03.01.10


R(ud)olf lässt seine Sonntägliche Trainingsläufe wieder aufleben und hat hierzu den Treffpunkt diesesmal nach Ottersweier gelegt . Es wurde in netter Gruppe 2:45 Std.gelaufen und natürlich auch geredet . Hier seht Ihr wo wir gelaufen sind und die entstandene Fotos gibt es hier .

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Kurzbericht :
Neujahrslauf : Laufend unterwegs auch im neuen Jahr


Mit einem gemeinsamen Lauf / Walk begann in Renchen / Ulm eine 15 köpfige Gruppe Läufer und Walker gemeinsam das Jahr 2010 . Zu einem 2 stündigen Lauf / Walk hatten Marina und Meinrad Weber aufgerufen und so traf man sich an Neujahr um 11 Uhr vor der Ullenburghalle um gemeinsam laufend das neue Jahr zu beginnen. Es wurde rund um Ulm gelaufen und gewalkt und beim gemeinsamen Abschlussbrunch entstanden schon wieder Pläne die im laufendem Jahr umgesetzt werden. Wer ganz unverbindlich auch mal an einem privaten Lauf teilnehmen möchte findet hier auf dieser Seite die nötige Info , oder Tel .07843-7525

zu den Fotos

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Kurzbericht :
Panoramabadlauf vom 28.12.09


Laufend unterwegs waren Matthias , Rolf und Meinrad beim Panoramabadlauf von Renchen / Ulm nach Freudenstadt .Mittlerweile gehört dieser nicht ganz alltäglicher Lauf schon zu unserem Jahresabschluss . Dieses Jahr waren die Wetterbedienungen für unser Vorhaben ausnahmsweise mal recht gut . Beim loslaufen herrschten Minusgrade die im laufe des Tages zu herrlichem Winterwetter mit Sonnenschein führten . Glatteis und Schnee war aber auch wieder unsere Herausforderung die Rolf mit seinen Schneeschuhen am besten meisterte .Auf der so genannten Natopipeline zwischen Ruhestein und Tonbach war die Schneehöhe für eine Schneeschuhwanderung ideal und Rolf nicht mehr zu stoppen . Matthias und Meinrad mussten sich da schon durchkämpfen und konnten dem Tempo von Rolf nicht dauerhaft folgen .Aber alles hat ein Ende , auch der Schnee ! Ab Tonbach waren keine Schneeschuhe mehr von Vorteil . Wie immer gab es den Boxenstopp bei Zieglers in Baiersbronn um danach den Endspurt ins Panoramabad zu starten . Nach Brutto 10 Stunden entspannten wir im warmen Wasser des Bades . Hier sind die Bilder und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Freundschaftslauf Durbach - Straßburg


Bei klirrender Kälte fanden sich über 400 Läufer in Durbach ein um gemeinsam mit Rita und Alfons Schmiederer den Freundschaftslauf nach einem Jahr Pause wieder aufleben zu lassen . Mit 2 Verpflegungspausen die wieder bestens waren sind die 30 Km nach Straßburg recht kurzweilig . Dort angekommen war wieder eine super Schlußverpflegung und die Worte des Bürgermeisters fehlten auch nicht . Hier geht es zu den Bildern und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Eisweinlauf vom 12.12.09


Brigitte und Rudolf Mahlburg von laufendhelfen.de e.V. hatten zum Eisweinlauf geladen . Dem Aufruf folgten insgesamt 180 Läufer / Walker die diesen Lauf von Offenburg nach Baden Baden miterlebten . Ca. 100 Läufer liefen die komplette Strecke . Zu diesem Lauf kann man nur sagen : Brigitte , Rolf macht weiter so , allen Läufern / Walkern die noch nicht dabei waren : kommt zum nächsten Lauf , es lohnt sich . Infos findet Ihr bei laufendhelfen . Von diesem Lauf gibt es wieder Bilder und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Laufend unterwegs zum Pilatusfelsen vom 06.12.09


Zu einem Sonntäglichen Trainingslauf fanden wir uns in Lautenbach am Bahnhof ein . Geplant hatte Josef diesen Lauf der uns dann auch des Weges führte . Über wunderschöne Trails und Waldwegen kamen wir bis zum Sohlberg hoch . Immerwieder konnten wir die Fernsicht genießen . Auch der Wettergott meinte es gut mit uns so das wir trocken nach 3 Stunden wieder in Lautenbach ankamen . Hier geht es zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Auf dem Mühlenweg laufend unterwegs vom 28.11.09


Wir , das waren Petra , Uwe , Matthias und Meinrad hatten uns zu einer gemeinsamen Laufrunde in Ulm verabredet . Von Ulm aus trabten wir zur Bildeiche um nach Waldulm zu gelangen . Weiter ging es über Kappelrodeck nach Furschenbach wo wir dann auf den Mühlenweg kamen und diesem folgten . Nach diesem 12 Km langen Rundkurs mit schönen Aussichten kamen wir wieder nach Furschenbach zurück wo wir dann den Heimweg antraten . In einer Bruttolaufzeit von 4 Stunden hatten wir diese 30 Km Runde genossen und sind sogar ohne Regen durchgekommen .Wie immer gibt es Bilder und Streckendetails .

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Kurzbericht :
laufend unterwegs am Laufbach vom 22.11.09


Eine Trainingsrunde mal in der Laufer Gegend . In den 3:45 Stunden Bruttolaufzeit kamen wir über Trails zu schönen Aussichten die das Bergauflaufen fast vergessen lassen . Seht selbst die Bilder und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Hornisgrindelauf vom 15.11.09


Ein Spendenlauf von Eddi . Von der Illenau zur Hornisgrinde und zurück mit einem Verpflegungsstopp am Seibles Eck . Trocken , warm und Fernsicht das mit bester Unterhaltung in netter Gruppe , da waren die 7 Stunden vom Loslaufen bis zum Ankommen schnell vorbei .Die Bilder und Streckendetails sind hochgeladen .

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Kurzbericht :
Allerheiligenlauf vom 01.11.09


An diesem Spendenlauf in heimischer Gegend beteiligten sich 21 Läufer /innen die mit ihrem Hobby auf eine noch unheilbare Muskelkrankheit aufmerksam machen wollen .Durch Ihre Teilnehmergebühr und sonstigen Spenden konnte ein Betrag von 517€ an laufend helfen übergeben werden . Laufend unterwegs verbrachten wir einen herrlichen Herbsttag , genossen die Aussichten und freuten uns immerwieder auf die nächste Verpflegungstelle . Seht selbst die Bilder und Steckendetails .

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Kurzbericht :
Sonntagmorgenlauf um Lautenbach


Wir trafen uns in Lautenbach um uns von Josef die Gegend um Lautenbach zeigen zu lassen . Dabei kamen wir über einsame Trails zu den schönsten Aussichtspunkten .Nach rund 3 Stunden beendeten wir diesen schönen Lauf bei Katharina und Uwe die uns zum Essen eingeladen hatten . Hier sind die Bilder und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Spur der Erinnerung vom 15+16.10.09


In 2 Tagen von Grafeneck nach Stuttgart . Die gelaufene Spur der Erinnerung war ein Spendenlauf gegen das Vergessen .Menschen mit und ohne Behinderung verbrachten auf der Strecke zwischen Grafeneck und Stuttgart laufend miteinander Zeit und setzten hiermit ein Zeichen gegen das Vergessen .
Bilder der 2 Lauftage hier .

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Kurzbericht :
Burgenlauf in Bissingen an der Teck vom 11.10.09


Ein Spendenlauf zu Gunsten AKB . Nach meiner letztjährigen Teilnahme war schon klar daß ich hier mal wieder laufen will . Rolf , Rudolf , Brigitte und ich fuhren ins Schwabenland um einen Lauf in uns fremder Gegend zu genießen .In netter Gruppe wurden wir bestens unterhalten und rund um die Gegend informiert . Die 4 Stunden 10 Minuten Bruttolaufzeit vergingen wie im Flug . Zum Abschluss wurde auch noch unser Gaumen mit Weißwurst und Maultaschensuppe verwöhnt . Auch Kaffee und Kuchen fehlte nicht. Nochmals Danke und weiter so !!! Hier sind die Bilder und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Panoramalauf vom 03.10.09


Wie jedes Jahr am 3 Oktober findet der Panoramalauf von laufendhelfen.de statt . Hierbei handelt es sich um einen Spendenlauf , Gruppen und Erlebnislauf rund um Baden-Baden . Auch Walker fanden sich , die eine Teilstrecke des Panoramaweges walkend erlebten . Ihr Ziel war der Scherrhof wo wir Läufer bei einer Verpflegungstation sie antrafen . Für uns ist hier Halbzeit so daß wir uns nicht lange aufhielten und weiter des Weges zogen .Der Lauf endete wieder im Aumattstadion wo wir vor 10,30 Stunden losliefen .Nach einer heißen Dusche im Stadion fanden wir uns in der Gaststätte ein um den Tag ausklingen zulassen .
Hier geht es zu den Streckendetails und Fotos

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Kurzbericht :
Renchdammlauf vom 20.09.09


Eine Gruppe von laufendhelfen beteiligte sich mit mehren Läufern am Renchdammlauf von Uta & Josef Erdrich . Bei bestem Wetter wurde für einen guten Zweck gelaufen und gewalkt . Im Anschluss gab es Eintopf der vom Roten Kreuz Oberkirch zubereitet wurde . Durch zahlreiche Kuchenspenden wurden wir zusätzlich verwöhnt . Die daraus entstandene Spendensumme wurde direkt an die Sozialstation St. Elisabeth Renchtal e.V. übergeben . Fotos sind hier .

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Kurzbericht :
Sonntagmorgentraining Haslach vom 13.09.09


Bei bestem Herbstwetter fanden sich 13 Läufer / Walker bei Rolf in Haslach zusammen um einen Trainingslauf in heimischer Gegend zu unternehmen . Die Walker waren 3 Stunden unterwegs . Sie kamen an der Waldköpfelshütte , Riengelbacher Kreuz , Fatimakappel und Bruder Klaus Quelle vorbei . Dies waren dann 14 Km und einige Hm .Die Läufer kamen an der Waldköpfelshütte , Riengelbacher Kreuz und Schwalbenstein vorbei , bevor sie von Oberkirch aus auf dem Renchdamm entlang wieder in Haslach ankamen . Für diese 21 Km waren sie 3 Std genussvoll laufend unterwegs .Zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Murgleiter vom 05.09.09


In aller Frühe fuhren wir mit dem Auto nach Gernsbach um dort noch mehr frühaufstehende Läufer zu treffen . Gemeinsam ging es jetzt mit der S - Bahn bis nach Baiersbronn wo um 7 Uhr unser Lauf begann .Immer entlang des Premiumwanderweges " Murgleiter " liefen wir in der Natur und unserem Ziel Gernsbach entgegen .Ein Freund von Andreas hatte sich bereit erklärt uns unterwegs mit Verpflegungsstellen zu unterstützen .Danke nochmals . Zwischen Sonnenschein und kurzen Regenschauern verging die Zeit so das wir nach 13 Stunden Brutto mit einem Grinsen im Gesicht ankamen .Was die Km Angabe angeht bin ich etwas überrascht , seht aber selbst unter GPSies . Fotos sind sind hier . Ach ja , fast hätte ich es vergessen , es waren mit dabei :Brigitte , Maria , Anette , Katrin , Josef , Werner , Manfred , Rolf , Mathias , Meinrad , Joachim , und Andreas der diesen Lauf plante .

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Kurzbericht :
Sonntagmorgen - Lauf - Walk vom 23.08.09

Eine Gruppe Läufer und Walker trafen sich in Ulm um einen 3 stündigen Lauf / Walk zu unternehmen . Die Läufer kamen am Kutzenstein und an der Schauenburg vorbei bevor sie wieder in Ulm ankamen . Die Walker zog es vorbei an Kutzenstein , Soldatengräber , Waldköpfelshütte und Kußeich wieder nach Ulm zurück . Mit dabei waren Petra , Waltraud , Maria , Marina , Ingrid , Jutta , Sonja , Rolf , Eddi , Harald , Josef , Andreas und Meinrad . Zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Ulmer Buckelrunde vom 22.08.09

Wir , das waren Mirjam , Matthias , Rolf , Reiner und Meinrad . Man traf sich zu einem abendlichen Trainingslauf in Ulm um mal rauf und runter zu laufen . Nach zwei Stunden , 13Km und 360 Hm endete der Lauf . Zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Karlsruher Grat vom 15.08.09


Am Samstag Abend bei herrlichem Sommerwetter trafen Reiner , Rolf und Ich uns , um übers Karlsruher Grat in Ottenhöfen zu laufen .Zu den Bildern und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Sonntagmorgenlauf Ulm - Gengenbach


Pünktlich um 6 Uhr starteten Matthias und Ich in Ulm um nach Gengenbach ins Schwimmbad zu laufen . Für die 33 Km waren wir Brutto 5 Stunden unterwegs . Hier geht es zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht:
Samstagabendlauf zum Moosturm am 25.07.09


Katharina , Mathias und Ich machten einen abendlichen Lauf von Oberkirch zum Moosturm und über den Schärtenkopf zurück . Zur Belohnung gab es noch zum Schluss ein Eis . Zu den Fotos und Streckendetails .
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Spendenübergabe

Am Sa. den 06.06.09 fand das Abschlußfest des Steigspendenlaufes statt . Höhepunkt dieser Feier war die Spendenübergabe . Es konnten 4000.-€ übergeben werden .

Nochmals vielen Dank an Alle die mit Ihrer Spende dazu beitragten .

Die Spenden dieses Steig-Spendenlaufes an laufendhelfen.de e.V. dienen ohne Abzüge der Unterstützung von aktion benni & co e.V.,einem Verein zur Förderung der
Duchenne Muskeldystrophie - Forschung
und kommen damit muskelkranken Kindern zu Gute, die an dieser derzeit noch unheilbaren Krankheit leiden.

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Kurzbericht : Steigspendenlauf

19 Lauftage in Folge dabei 1029,6 Km bei ca.35tausend HM zurückgelegt zu haben ist wohl nicht alltäglich .Was man alles so erlebt, durchlebt,mit welchen Problemen man zu kämpfen hat,welche zusätzliche Belastungen es gibt ,unvorhergesehene Probleme Lösungen fordern , ja das alles kann man nicht wirklich in einen Kurzbericht packen . Deshalb gibt es jetzt einen längeren "Kurzbericht" , stichpunktartig aus meiner Sicht der vergangenen Lauftage .
Anreise :Anspannung liegt in der Luft , Unruhe ,Fragen Wie ,Was,Wann,Wo,usw.hatten uns nochmals beschäftigt.
Goldsteig:
1 Lauftag : 61.2Km Marktredwitz nach Neustadt a.d.Waldnaab
Absolute Stille - keiner redet ,kriege Sonnenbrand . Seen-Wald-Wiesen, einfach toll.Die ersten zwei Läufer mussten raus ,für mich kam die Frage nach dem " Warum so früh " auf .
2 Lauftag : 66.8 Km Neustadt a.d.Waldnaab nach Oberviechtach
Schlecht geschlafen , bewölkt und schwül. Wald ,Wiesen,richtige Steige,Wurzeln ,vermooste Steine . Tannenwald , immerwieder Schuhe voll.Das Aussteigen geht weiter . Das erste mal alleine unterwegs und das schon am 2 Tag .Harter Lauftag!!
3 Lauftag : 58.4 Km Oberviechtach nach Herzogau
Stellenweise sehr warm . Wald , Wiesen eine Burg und die steinerne Wand , schön .Immerwieder alleine unterwegs , jetzt ist klar daß nur noch ich die komplette Strecke laufen kann .Kleiner Einbruch ,Lichtblick ist die Verpflegungstelle bei Jan .Jetzt wird es ernst !!!
4 Lauftag : 45.8 Km Herzogau nach Arrach
Angela krank , brutaler Magen-Darm Vierus , ein Arzt musste kommen.Sehr warm .Sehr steile steinige unwegsame Anstiege.Sehr viele alpine HM , schöne Aussichten .Hab mich etwas übernommen .1 Blase ,dicke schmerzende Füße .
5 Lauftag : 40.2 Km Arrach nach Großer Falkenstein
Königsetappe , sehr alpine ,verwurzelte harte Anstiege ,Schneereste .Gepäck für 2Tage übernommen und alleine weiter zum Falkenstein .Rekordaufstiegszeit!! Supper netter Hüttenwirt .
6 Lauftag : 52 Km Großer Falkenstein nach Maut
Nachts Sturm und Gewitter, wieder schlecht geschlafen .Leichter Regen beim Start dann aber trocken .Respekt vor der bevorstehender Etappe .Nur schmodder ,Wurzeln,Steine und Gerutsche .Gedanken an Morgen ( den 70er )Läuft supper , Größenwahn kommt auf , will nicht nochmal eine Nacht alleine auf dem Berg verbringen .Beschließe durchzulaufen , spreche mich mit Angela ab und lege einen supper Lauf hin .Komme an und bin platt , Knie und Gelenkschmerzen sind der Preis .Soll das ein Fehler gewesen sein??
7 Lauftag : 69.1 Km Maut nach Sonnen
Wieder gemeinsam losgelaufen , tut richtig gut .Wieder sommerliche Hitze .Schmerzende Füße ,Blasen , Gelenkschmerzen . Das Aussteigen geht weiter dank Virus .Wieder alleine . Erstes mal schlecht beschildert , verlaufen ist die Folge .
8 Lauftag : 61.9 Km Sonnen nach Schrotten
Rolf fährt nach Hause ,Angela immernoch Virus , Torsten Schienbeinprobleme, muß mich neu orientieren und einstellen .Laufe alleine los ,32 Km in 4Std und das ganze bei Trails und Hm .Handy verloren .Torsten und Angela steigen ein und müssen auch schwer beißen um mich zu unterstützen .Werden von der Presse erwartet .War sehr heiß und schwül , bin Müde und Ausgelaugt .Die Frage kommt : Muß ich jetzt bezahlen ???
9 Lauftag : 49.9 Km Schrotten nach Bischofsmais
Die ersten 30km mit Torsten ,war toll zu laufen nur sau heiß .Trotzdem gutes vorankommen .Keine Gelenkschmerzen , Hoffnung kommt wieder auf .
10 Lauftag : 59.9 Km Bischofsmais nach Kirchberg
So ein Sch... , diese Hitze , bin Ko . Was nun ??? fix und fertig auf einer Bank im Wald .War ´s das ? Angela bringt mich wieder auf Kurs . Torsten begleitet mich laufend , auch er leidet .5 Km früher aufgehört in der Hoffnung auf morgen .Angst vor dem "Aus" und dem danach .
11 Lauftag : 58.9 Km Kirchberg nach Zell
Nachts Gewitter , Kühler. Angst und Hoffnung beim Frühstück .Jan fährt mich zum Platz wo gestern Ende war .Jetzt kommt es darauf an , krieg ich es wieder zugelaufen .Läuft gut ,Hoffnung .Schmerzen am Fuß , neue Blase .Trotzdem Vollgas weiter , liege gut in der Zeit , kriege es zugelaufen .Setze einen drauf und mache noch paar Km für Morgen .Angela & Torsten begleiten mich die letzten 20 Km . Bin wieder zuversichtlich .Abendliches Fußkühlen und hoffen auf Besserung .
12 Lauftag : 48.8 Km Zell nach Neuenburg vorm Wald
Die ersten 30 Km alleine da der Virus sich wieder meldet ,dieses mal auch bei Torsten .Dann gemeinsam zur Weiche "Nord-Süd Route"um den Kreis zu schließen und den Goldsteig zu beenden .Transfer zum Rennsteig . Das erste mal Glücksgefühle .Marina , Matthias , Manfred und Andreas empfingen uns und es kam wieder Hoffnung auf .
Rennsteig :
13 Lauftag : 58.9 Km Blankenstein nach Limbach
Richtig kühl gegen die vergangenen Tage .Einfaches Laufen ,Erholung der Füße da es wenig Trails gibt . Muß mich aber anstrengen , bemerke daß ich nicht mehr so fit bin wie die ausgeruhten Läufer .Macht aber richtig Spaß mit Ihnen zu laufen .Immernoch zeitweise schmerzende Füße .Abends richtig müde und kaputt .
14 Lauftag : 47.1 Km Limbach nach Grenzadler
Magen - Darm Problem dieses mal bei mir ,mußte öfters mal in den Wald abbiegen . Ist das jetzt mein " Aus " der ganze Körper schmerzt .Gedanke: es muß weitergehen !!! Trotzdem supper Stimmung.
15 Lauftag : 64.7 Km Grenzadler nach Hörschel
Fühle mich ausgebrannt aber zuversichtlich .Manfred , Matthias und Andreas unterhielten mich bestens so daß die Zeit für mich schnell verging .Weiterhin recht kühl , viele Waldautobahnen und einfache Wege .Mit dem Wissen daß noch 4 Lauftage kommen verabschiedete ich mich von meinen Mitläufern . Ab ins Auto und nach Willingen hieß es jetzt für mich .
Uplandsteig:
16 Lauftag : 65.1 Km Willingen Rundkurs
Immerwieder schmerzende Füße , Schienbeinprobleme machen sich breit . Den ganzen Tag ein rauf und runter , für mich sieht alles gleich aus .Kann mich nicht so richtig mit den Wegen anfreunden .Nach den Temperaturen vom Rennsteig ist heute richtig warm .Beschilderung überzeugt mich auch nicht wirklich , bin ich schon verwöhnt ???Sehne mir das Ende des Steigspendenlaufes herbei.
Rothaarsteig:
17 Lauftag : 48.9 Km Willingen nach Milchenbach
Angela und Matthias teilen sich die Strecke auf so daß ich nicht alleine laufen muß . Torsten kämpft immernoch mit dem Virus .Muß gegen meine eigenen Gedanke ankämpfen ,hab irgendwie keine Lust mehr , sieht immernoch alles so aus wie gestern .Waldautobahnen erfreuen mich auch nicht wirklich .Positives finde ich nur in der Beschilderung und dem nahenden Ende .Erstmals läuft auch Jan ein Stück mit .
18 Lauftag : 45.3 Km Milchenbach nach Hainchen
Alles wie gestern nur mit dem Wissen daß morgen das Ende kommt . Mir wird klar daß ich jetzt durchkomme und die komplette Strecke durchgelaufen bin .Jetzt kann mich nichts mehr aufhalten .Der Stolz macht sich breit .
19 Lauftag : 26.7 Km Hainchen nach Dillenburg
Nur noch zuendelaufen und dann ist die Aufgabe erfüllt .Gedanken an die vergangenen Tagen kommen auf . Wo ist Zeit hin .Hab ich das geträumt oder bin ich wirklich durch ??? Muß erst mal alles verarbeiten um zu verstehen und geniesen zu können .Heimreise .
Ein dankeschön geht an alle Beteiligten für ihre Unterstützung die dies erst ermöglichten.
Das waren meine persönliche Eindrücke und Gedanken .
Als besonders erwähnenswert gibt es nur ein Name " Jan "
Mit über 3880 gefahrenen Km versorgte Jan uns mit allem was wir uns wünschten .Ob es literweise Schokomilch , Kiloweise Trauben oder einen großen Kaffee (0,9 Liter)war . Als männliches Mädchen für alles ist Jan einfach unschlagbar . Danke nochmals .
Spendenübergabe:
Aus dieser Aktion ist ein Spendenbetrag in Höhe von 4000.-€ zusammengekommen .
Die Spenden dieses Steig-Spendenlaufes an laufendhelfen.de e.V. dienen ohne Abzüge der Unterstützung von aktion benni & co e.V.,einem Verein zur Förderung der
Duchenne Muskeldystrophie - Forschung
und kommen damit muskelkranken Kindern zu Gute, die an dieser derzeit noch unheilbaren Krankheit leiden.

Die Bilder findet man hier.

Es kann weiterhin gespendet werden :
Spendenkonto:
Laufendhelfen de. e.V.
Volksbank Baden-Baden/Rastatt
BLZ: 662 90 000
Konto. Nr.: 569 014 00
Verwendungszweck: Steig - Spendenlauf

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Kurzbericht :
Ulm nach Bühl vom 27.06.09


Mathias , Rolf und ich machten einen abendlichen Trainingslauf von Ulm nach Bühl . Nach einem kurzen Regenschauer und einem herrlichen Sonnenuntergang kamen wir in Bühl an . Zur Belohnung dieses 33 Km langen Laufes gönnten wir uns noch ein Eis . Zu den Fotos und Streckendetails .

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Kurzbericht :
Oberkirch-Geigerskopf-St.Wendelin-Oberkirch-Ulm

Kurzentschlossen trafen Mirjam , Marina und ich uns in Oberkirch um gemeinsam eine lockere Runde zu laufen . Dabei kamen 27 Km zusammen .Hier sind die Streckeninfos und Bilder

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Kurzbericht :
Course d` Alsace vom 03.05.09


Von Wissembourg nach Rastatt führte uns Brigitte und Rudolf Mahlburg , entlang der Lauter vorbei an Feldern und Wiesen und am Pamina - Radweg folgten 54 Läufer bei bestem Wetter dem Aufruf von laufendhelfen. de .Fotos dieses Laufes findet man hier , Streckeninfo hier .


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Kurzbericht :
Sonntagmorgenlauf zur Schauenburg vom 26.04.09


Bei herrlichem Wetter führte uns der Weg zum Kutzenstein , Riengelbacher Kreuz , Schauenburg , Schwalbenstein , Schwender Buche , Waldköpfel Hütte , Haslacher Hütte und Kußeich . Dabei kamen 28 Km 1000Hm zusammen die wir im Ultralaufstiel in einer Bruttolaufzeit von 4:30 Std. zurücklegten .Mit dabei waren Ulrike , Miriam , Mathias und Ich .Zu den Fotos und Streckendetails .


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Kurzbericht :
Trainingslauf zum Moosturm


Samstag den 18.04.09 starteten Petra , Matthias und Ich zu einem Trainingslauf hoch zum Moosturm . Ideale Wetterbedienungen für einen Regenponchotest herrschten . Die Wahrscheinlichkeit daß wir am bevorstehenden Steig - Spendenlauf nur Sonnenschein haben ist gering und so zogen wir es vor tatsächlich die Regenponchos zu testen . Wir kamen uns immerwieder vor wie laufende Müllsäcke zumal bei mir auch noch die Farbe passte .Nach 30 Km , 900 Hm und rund 4:45 Bruttolaufzeit kamen wir fast trocken in Oberkirch an .In der Fotogalerie findet man die Bilder dieses Laufes .Bei GPSies die Streckendetails.


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Kurzbericht :
Albrandlauf vom 10.04 und 11.04.09

Bei herrlichem Frühsommerwetter führte Angela und Torsten mich auf den schönsten Trails zu den schönsten Plätzen der Gegend . z.B. Roßberg , Schloß Lichtenstein , Echaquelle ,Ruine Greifenstein ,Mädelsfels ,Stausee Glems ,Roßfels , Höllenlöcher und Ruine Hohen Neuffen . Es blieb genügend Zeit um zu schauen und genießen , natürlich auch für einen Kaffee . Bilder dieser 2 Lauftage sind in der
Fotogalerie .
Streckeninfo 1 Tag
Streckeninfo 2 Tag

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Kurzbericht :
Murgtalradweg vom 22.03.09


Wir wollten auf dem Mittelweg von Freudenstadt nach Loffenau laufen , da wir aber die Schneeverhältnisse oben nicht kannten und keine Lust auf Schnee hatten, entschieden wir uns ab Freudenstadt dem Murgtalradweg zu folgen. Kurz nach 8 Uhr zogen wir los. Wir das waren: Petra , Katharina , Angela , Thorsten , Rudolf , Manfred , Andreas , Eddi , Meinrad und Kira. In Baiersbronn war schon die erste Kaffeepause im Cafe Ziegler angesagt.Dem Murgtal folgten wir bis wir abends in Loffenau bei Andreas zu Hause ankamen . 55 Km hatten wir zurückgelegt. Nach einem gemütlichen Abschluss bei Agnes und Andreas beendeten wir einen Vorbereitungslauf zum Steig - Spendenlauf .Bilder sind in der Fotogalerie . Karte hier .

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Kurzbericht :
Schwimmbadlauf vom 01.03.09


Am Sonntag trafen wir uns in Renchen / Ulm an der Sporthalle um nach Bühl ins Schwarzwaldbad zu .... Ja , wie ?? Das erste mal nicht nur laufend oder walkend . Wie denn noch ??? Mit dem Fahrrad . Die Läufer folgten ab dem Riengelbacher Kreuz dem ortenauer Weinpfad der sie über Waldulm , Kappelrodeck , Sasbachwalden ,Lauf , Neusatz bis zur Burg Windeck führte . Von dort liefen wir abwärts bis nach Bühl ins Schwarzwaldbad .Die Walker und meine Kinder mit dem Fahrrad gingen im Ebenen von Ulm über Önsbach , Mösbach , Oberachern , Sasbach , Ottersweier , Hatzenweier nach Bühl . Nach 3:45 Std und ca. 21 Km kamen sie freudestrahlend an .Die Läufer waren da etwas länger unterwegs bis sie nach 30 Km in 4:45 Std den Abschluß im ( am )Schwimmbad genossen . Es waren dabei : Miriam , Ingrid , Astrid , Marina , Manfred , Eddi , R(ud)olf ,Thomas , Rolf ,meine Kinder Sandra , Michaela , Jan und Ich .Fast hätte ich jetzt noch einen vergessen , Benny unseren Hund .Bilder sind in der Fotogalerie .

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Kurzbericht :
Turmlauf

Am So. den 15.02.09 trafen wir uns in Oberkirch um gemeinsam einen Trainingslauf für den Steigspendenlauf zu starten . Unser Weg führte uns zum St. Wendelin , Geigerskopf , Schloß Staufenberg , Brandeckturm , Hohes Horn den Moosturm und wieder nach Oberkirch zurück . Durch den Schnee waren die 50 Km nicht nur schön und unterhaltsam sondern auch immerwieder anstrengend .Gutgelaunt endete der Lauf nach 9:30 Std. Die Fotos dieses Lauf´s findet man in der Fotogalerie .Streckeninfo hier .

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Kurzbericht :
Gernsbacher Runde
Bei zweistelligen Minusgraden trafen wir uns in Baden Baden am Aumattstadion um einem gemeinsamen Lauftag zu erleben . Der Vollmond schien noch als wir uns um 8 Uhr Richtung Merkur auf dem Weg machten . Die erste Steigung war uns willkommen um uns warm zu laufen . Am Merkur oben war deutlich wärmer als unten in Baden Baden !!! Dort folgten wir dem Rundwanderweg Namens Gernsbacher Runde der uns an viele schöne Aussichtspunkte führte . Bei viel Sonnenschein und herrlichen Aussichten genossen wir den ganzen Tag bis wir am Abend wieder am Merkur ankamen . Es war Sonnenuntergang . Es wurde deutlich kühler auf den letzten Km zum Aumattstadion wo wir nach 10 Stunden einen wunderschönen Lauf beendeten . Es lag ein schöner Lauftag hinter uns , auch 59 Km bei ca . 2000 Hm . Bilder dieses Laufes sind in der : Fotogalerie .Streckeninfo hier .

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Kurzbericht :
Teilstrecke Ortenauer Weinpfad / Offenburg nach Ulm

Marina , Mathias und Meinrad fuhren mit dem Zug nach Offenburg um dem Ortenauer Weinpfad entlang zu laufen . Bei winterlichen Temperaturen ging es über die Wolfsgrube hinunter nach Durbach um gleich wieder hochzulaufen zum Schloß Staufenberg . Bei herrlichem Sonnenschein genossen wir die Aussicht . Weiter trabten wir zum St. Wendel und mal wieder runter bis nach Oberkirch . Durch die Stadt hindurch mit Blick auf die Fatimakapelle kamen wir zügig voran . Oben angekommen sahen wir unser Ziel : Ulm . Dort angekommen waren fast 5 Std . vorbei und eine Entfernung von 30 Km , ca. 1000 Hm lagen hinter uns . Bilder dieses Laufes sind in der : Fotogalerie .

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Kurzbericht :
Silvesterlauf und Neujahrslauf
Zum Jahresabschluss ging es noch einmal in die Laufkleidung und ab nach Wintersdorf wo der Silvesterlauf stattfand .Jens errang über 5 Km in seiner Altersklasse den 2ten Platz genauso Gerd beim HM . Siegrun wurde beim 10.5 Km - Lauf in Ihrer Altersklasse 3te . Auch Sandra und Marina waren auf der 10.5 Km - Strecke . Katharina und Ich hatten unseren Spaß beim HM den wir in 1.56 genossen .Im Anschluss ging es dann noch in die Festhalle .

Läuferischer Start in das neue Jahr 2009 gab es in Renchen / Ulm wo man sich um 11 Uhr zu einem Gruppen - Walk / Lauf traf . Brigitte , Karoline , Petra , Marina , Eddi , Thomas , Mathias , Rolf und Meinrad begannen das Jahr mit einem 2 Stunden - Walk / Lauf . Beim gemeinsamen Abschluss bei Weber´s wurden schon wieder neue Laufpläne geschmiedet so daß das Jahr 2009 auch läuferisch nicht langweilig wird . Bilder sind wie immer in der Fotogalerie .

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Kurzbericht :
Schwimmbadlauf 27.12.08


Wir , das waren Marina , Markus ,und Meinrad . Pünktlich bei eisiger Kälte und starkem Wind starteten wir um dem Ortenauer Weinpfad zu folgen. Von Ulm hoch zur Einkehr über Waldulm , Kappelrodeck, Sasbachwalden weiter Richtung Burg Windeck . Das Bühler Schwarzwaldbad war unser Ziel wo wir den Lauf nach 30 Km beendeten . Bilder sind in der Fotogalerie .

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Laufbericht : Biel

Mein sehr persönliches Biel 2008 von Angela Grässer
Irgendwann im Winter hab ich in der Badewanne das Buch über die 100 Gedanken von Biel
gelesen und hatte für mich beschlossen, „in Biel werde ich niemals laufen“; das muss so
Anfang des Jahres 2008 gewesen sein, möglicherweise kurz vor oder kurz nach meinem
ersten Lauf über die mich bis dahin magische Marathon-Grenze. Wie es genau dazu kam,
dass ich in der Karwoche 6 Tage auf dem Rheinsteig war, lässt sich im Nachhinein nicht
mehr wirklich erklären, ich hab jedenfalls beschlossen, meinen Bruder dafür und für vieles
danach verantwortlich zu machen.
Nach einem Dreitageslauf über den Querweg an den Bodensee saßen wir zusammen (Rolf
und Brigitte Mahlburg, Angelika Schumacher und ... wie könnte es auch anders sein mein
Bruder Meinrad und das Gespräch kam auf Biel und mein Interesse war geweckt, der
Größenwahn wach geworden.
In den Wochen danach hatte ich es dann doch wieder vergessen, die Zweifel wurden lauter
und mein Bruder war unfallbedingt außer Gefecht; in einem Anfall von ... was auch immer,
hörte ich mich irgendwann einmal in einem Telefonat mit Meinrad sagen (der immer noch
lädiert war): „ wenn Du in Biel läufst, laufe ich mit ...“ und so kam es dann auch. Eine Woche
vorher teilte Meinrad mir mit, dass er nach Biel wolle und ich musste mein Versprechen
halten.
Was folgte war eine Woche voller wirrer Gedanken, Zweifel, Vorfreude, Angst, Zuversicht,
Neugier und das alles lustig durcheinander gemixt, aber zu spät war’s für ein Zurück, ich
hätte es ja auch nicht wollen oder doch?
Irgendwann war’s dann soweit, Freitag der 13. Juni, den Morgen hab ich mit Aufräumen,
Putzen, Einkaufen verbracht, meine Sachen gepackt und nicht wirklich ans Laufen gedacht,
hab mich ins Auto gesetzt und Jan abgeholt. Jan sollte unser treuer Begleiter, Coach,
Fahrer, Tröster sein. Die nächste Station war bei meinem Bruder und dann ging’s wirklich
los. Munter haben wir über die Läufe der vergangenen Wochen und Monate geplaudert, die
wir teilweise gemeinsam, z.T. auch unabhängig voneinander gemacht haben, wir haben uns
Strategien ausgedacht, wie wir die 100km aufteilen, dass wir zusammenbleiben wollen,
solange das irgendwie geht, ... muntere Theorie, gute Vorsätze, Mut zugesprochen.
So verging die Zeit wie im Fluge, bei mir machte sich Neugierde breit, weniger Aufregung,
denn ich war ja bis dahin noch nie einen offiziellen Lauf mit Wertung und Zeitnahme
gelaufen, ... ein paar Ultras hatte ich zwar im Gepäck (auch über mehrere Tage), aber ich
war eben doch eine Anfängerin und so hab ich mit großen Augen und offenem Herzen die
Atmosphäre aufgenommen: die Zelte, bei denen wir Freunde und Bekannte trafen, das
Ganze drum herum.
Ich war stolz, die Startunterlagen zu bekommen, zum ersten Mal eine Startnummer, ... und
wie bekomme ich die fest? Und wo? .... mein Bruder denkt ja an alles (spätestens jetzt weiß
ich, wofür große Brüder gut sind, auch wenn sie einem nach Biel bringen), also dafür sind die
Sicherheitsnadeln.
Besondere Freude und großes Hallo gab’s als wir Joachim Siller trafen, unseren Lauffreund
vom Rheinsteig und anderen Laufendhelfen-Veranstaltungen und schließlich dem Wissen,
dass die Bodensee-Truppe komplett an den Start gehen würde, ... für mich fühlte sich das
gut an, vermittelte mir Sicherheit, fast schon Geborgenheit, die erfahrenen LäuferInnen um
mich zu wissen, war sehr wichtig für mich, auch wenn mir klar war, dass ich im Zweifel allein
laufen würde, aber irgendwo da draußen in der Nacht könnte ich die anderen wohltuend
spüren.
Später dann saß ich beim Auto auf der Isomatte, alles war dennoch so unwirklich, war es
tatsächlich so, dass ich wenige Stunden später mit Hunderten anderer in die Nacht hinaus
laufen würde? Was war geschehen, dass ich in den letzten Monaten so viel gelaufen bin?
Ich hatte Höhen und Tiefen, tolle und gelungene Läufe, Verletzungen, aber der unbedingte
Wille, weitere km zu bewältigen, die eigene Grenzen zu verschieben; ich war bis Biel noch
nie weiter als 70km gelaufen, würde ich auch 100km schaffen?
Im Grunde bin ich eine großartige Zweiflerin, die nicht wirklich an sich glaubt, selbst wenn ich
Dinge bewältige, gleichwohl bin ich ehrgeizig und hartnäckig im Beruf wie auch im Sport,
setze mich selbst schon mal unter Druck und bekomme zuletzt Angst vor der eigenen
Courage oder dem, was andere mir zutrauen. Wie also würde diese Nacht werden, was
würde ich erleben, welche meiner inneren Anteile würden die nächsten Stunden bewältigen,
wie würden sich Ehrgeiz und Zweifel, Mut, Verwegenheit und Erschöpfung, Hartnäckigkeit
und Hoffnungslosigkeit miteinander und aneinander reiben, wie wird sich das anfühlen, wenn
die Beine müde werden und die Nacht noch lange ist? Ist es nicht auch eine Reise ins
Innere, eine Möglichkeit der Selbstreflexion der besonderen Art? Welche Seiten meiner
Selbst lerne ich heute nacht kennen? Selbsterfahrung mal nicht im Rahmen einer
therapeutische Zusatzausbildung, ...
Jäh werde ich aus meinen Gedanken gerissen, Meinrad fängt an, sich umzuziehen, ich
denke: „ Es ist doch noch endlos viel Zeit, ich schweife noch in Gedanken“, aber dann lasse
ich mich doch anstecken und creme meine Füße ein, ... mein Hang zu Blasenbildung ist
gigantisch.
Wir treffen die letzten Absprachen mit Jan, der uns teilweise mit dem Auto, teilweise mit dem
Fahrrad begleiten wird und überlegen noch, ob wir wegen des doch sehr kalten Windes die
Jacken mitnehmen und dann gehen wir los, holen Brigitte, Rolf, Joachim, Uta und Stefan in
der Zeltstadt ab und bewegen uns langsam, ja fast bedächtig in Richtung Start.
Ich spüre, dass die Spannung steigt, aber es fühlt sich gut an, ich fühle mich gut, mache
Scherze, witzle rum, lache herzhaft darüber, dass die andern mir eine Zeit um 12,5 Std.
zutrauen und nehme die Atmosphäre von Biel in mir auf. Die Spannung steigt weiter,
innerlich scharre ich mit den Füßen, will los und gleichzeitig auch weg, habe Angst vor den
nächsten langen Stunden und höre Jan sagen: „Wenn Du da morgen hier reinläufst, fange
ich wieder mit dem Laufen an.“ Na, wenn das kein Grund ist!
Die letzten Minuten werden angezählt, die Sekunden und die Menge setzt sich erst stockend
und dann fließend in Bewegung
Mein Gedanke bei Km 1: „Angela, jetzt läufst Du also wirklich in Biel!“
Joachim, Meinrad und ich laufen nah beieinander, wir haben Übung darin, so haben wir
schon einige Km auf dem Rheinsteig zugebracht, es fühlt sich vertraut an. Ich spüre sofort,
dass ich keine Schwierigkeiten mit dem Anlaufen habe, die Beine sind frisch, ich freue mich
über die Zuschauer in der Stadt, ein guter Start.
So laufen wir in der Menge allmählich aus der Stadt hinaus, wir sprechen nicht viel, ich weiß
nicht, was in den anderen vorgeht, ich genieße die Ruhe und spüre meinem Laufrhythmus
nach, ich bin schnell, die Atmung ist ruhig, der Puls niedrig, beste Voraussetzungen.
Nach den ersten Km frage ich Meinrad, wie’s bei ihm läuft; er ist nicht zufrieden, die
Muskulatur ist nicht frei, das Einlaufen ist beschwerlich. Ich denke darüber nach, dass er
wegen des Fahrradunfalls praktisch 6 Wochen nicht laufen und sich kaum vorbereiten
konnte, aber ich kenne meinen Bruder und weiß einerseits, dass er über eine gigantische
Fitness verfügt und andererseits auch hart im Nehmen ist, ich bin mir sicher, er wird es
schaffen. Joachim läuft in seinem leichtfüßigen Stil, um den ich ihn sehr beneide, ... bei mir
sieht das dann doch weniger elegant aus.
Ich nehme die Km-Angaben wenig wahr, ich bin auf der Strecke, schaue in die Nacht und
laufe, ... offenbar weiterhin sehr schnell, entgegen unserer Idee, von Anfang an langsam zu
laufen und immer wieder zu walken. Mir entgeht, dass Meinrad gerne langsamer laufen
würde, mir ist auch nicht wirklich bewusst, wie flott ich das Tempo mache.
Die ersten Verpflegungsstellen kommen, zuviele Menschen tummeln sich und wollen sich
stärken, Gedränge, ... ich trinke kurz und weiter geht’s.
Die ersten 20km vergehen wie im Flug, ich verliere das Zeitgefühl, ich laufe und vermutlich
denke ich auch über alles mögliche nach, aber ich weiß es im Nachhinein nicht mehr, ich
lasse mich treiben und laufe, laufe und ... spüre, dass mit meinem Magen etwas nicht
stimmt. Habe ich Hunger? Oder Durst? Ich kann es nicht genau sagen, ich laufe weiter,
immer noch sehr schnell, ... zu schnell? Das ungute Gefühl im Magen verstärkt sich, es ist
weder Hunger noch Durst, es sind Krämpfe, dumme Sache aber auch, wird schon vorüber
gehen. Einen komischen Magen hatte ich schon ab und an, das geht normalerweise schnell
vorbei, also einfach weiterlaufen.
Wir walken die Anstiege, ich habe weiterhin supergute Beine, ich spüre aber zunehmendes
Ziehen in der Magengegend, bekomme Schwierigkeiten mit meiner sonst so ruhigen
Atmung.
Km 30: das ist also Biel, Schmerzen und Durchhalten
Angelika läuft zu uns auf und erkundigt sich nach unserem Befinden, mein Bruder erzählt,
dass er seine Beine einfach nicht freibekommt, ich drücke mich unscharf aus, sage aber
nichts über mein zunehmendes Unwohlsein.
Die Diskrepanz zwischen meinen Beinen und meinem Magen wird immer größer, ich muss
mir eingestehen, ich habe heftige Magenkrämpfe, verspanne mich und beschließe meinen
Begleitern zu sagen, dass ich in Schwierigkeiten bin.
Wir verlangsamen das Tempo, walken, aber da ist’s noch schlimmer als beim Laufen, Puls
und Atmung geraten jetzt auch durcheinander, ich versuche ruhig zu bleiben, nicht zu
verkrampfen, mich auf die schönen Lichter in der dunklen Nacht zu konzentrieren, auf die
Menschen am Straßenrand, die uns zuwinken und anfeuern und schon zieht sich der Magen
wieder zusammen, ich nehme die vorbeieilenden LäuferInnen wahr, Hilfe! Wir werden
überholt, ich bremse meine Begleiter aus, das kann doch alles nicht wahr sein! Die nächste
Verpflegungsstelle will ich nutzen, um etwas Brot zu essen, vielleicht beruhigt sich der
Unruhestifter ja wieder, hoffe ich zumindest, ... es geht mir richtig schlecht, mir ist kalt, ich
bekomme das trockene Brot kaum runter und ich setze mich auf den Boden, was Meinrad zu
dem Satz verleitet: „Da muss ich doch glatt ein Foto machen, das glaubt sonst keiner.“ Mir ist
nicht nach Späßen zumute, der Gedanke ans Aussteigen blitzt auf, ich will ihn
verscheuchen, wegjagen, niederringen, ich bin nicht nach Biel gekommen, um nach 35km
aufzuhören.
Ich stehe also auf, nachdem mir klar geworden ist, dass ich die Jungs nicht los werde, sie
wollen bei mir bleiben, was mir einerseits lieb ist, mich andererseits aber sehr unter Druck
setzt, denn ich muss das Tempo drosseln und habe Angst, den beiden die Zeit zu
vermasseln. Die Energie heftig zu widersprechen habe ich allerdings auch nicht, ich füge
mich in das Schicksal 100km Biel.
Wir kommen nicht gut voran, mir ist inzwischen nur noch elend, ich bin brustabwärts nur
noch verspannt und habe Schmerzen, schleppe mich zur nächsten Verpflegung, Jan fährt
mit dem Rad schweigsam hinter uns, er spürt, dass ich am Ende bin, er kennt mich gut und
ahnt, dass ich jetzt v.a. auch wütend bin, weil verzweifelt, er lässt mich in Ruhe.
Km 38: hier ist eine „offizielle“ Ausstiegsmöglichkeit – aber nicht für mich!!!
Weiter laufen wir, ich weniger aufrecht, die Schmerzen zermürben mich, der Gedanke an
den Ausstieg lässt mich nicht mehr los, immer noch sind meine treuen Jungs bei mir, lassen
mich nicht im Stich, aber ich weiß jetzt auch, dass sie ohne mich weitermüssen, wollen sie
ihre Planungen umsetzen.
Wir haben Jan gebeten, mit dem Rad umzudrehen und das Auto zu holen, falls ich bei der
nächsten Verpflegung raus gehe.
Km 45: Heulend am Straßenrand
Ich schaffe es noch bis zur nächsten Verpflegung, weiß aber, dass Biel 2008 für mich hier zu
Ende ist. Ich bin wütend, traurig, habe weiterhin Krämpfe und sitze heulend am Straßenrand.
Biel hat eigene Regeln und gute Beine allein reichen nicht aus, ich bin gescheitert. Woran?
An mir selbst? Habe ich nicht wirklich daran geglaubt, dass ich es schaffen kann?
Meinrad und Joachim verabschieden sich, ich wünsche beiden ganz viel Glück, wir
verabreden uns bei der nächsten Verpflegungsstelle, denn auch meinem Bruder geht es
nicht wirklich gut.
Nun spüre ich die Einsamkeit, obwohl da so viele Menschen sind, ich fühle mich nun wirklich
allein in dieser Nacht, ohne meinen großen Bruder, ohne Joachim in seiner wunderbaren
ruhigen Art und seinem trockenen Humor. Ich sitze da und sage mir: „Angela, Du hast es
nicht geschafft, zum ersten mal in Deinem Läuferleben hast Du etwas nicht geschafft und es
fühlt sich schrecklich an“. Es ist 4Uhr morgens, nach 6Std. ist Biel für mich zu Ende.
Ich warte auf Jan, spreche kurz mit Brigitte, erfahre dabei, dass auch Rolf draußen ist, ...
aber es ist mir kein Trost, ich überlasse mich dem Schmerz im Magen und starre vor mich
hin. Ich ahne, dass mich dieses Scheitern noch länger beschäftigen wird.
Ich schicke eine sms an meinen Liebsten: „Biel ist für mich zum läuferischen Alptraum
geworden, ich bin raus.“
Endlich kommt Jan, neben der Erleichterung, einen Freund zu sehen, gesellt sich auch der
Wunsch mit meinen Gedanken allein zu sein. Die tröstende Umarmung lässt mir weitere
Tränen der Enttäuschung, des Schmerzes und der Wut in die Augen schießen, na prima das
heulende Elend.
Im Auto bitte ich Jan zur nächsten Verpflegung zu fahren und schließe die Augen, versuche
mich zu fassen und zu entspannen, noch immer tobt ein Kampf in der Magengegend, ich
spüre die Erschöpfung und friere schrecklich. An die beiden nächsten Verpflegungsstellen
erinnere ich mich nur noch schemenhaft, in einem Zustand zwischen Wachen und Schlafen,
Schmerzen und Erschöpfung beginne ich mit meinem Bruder zu leiden, der schwer mit den
Beinen zu kämpfen hat, aber er kämpft ...
Wir fahren also jede Verpflegung an, ich will nicht nach Biel zurück, will Meinrad nicht
zurücklassen, will „auf der Strecke bleiben“ und spüre allmählich, dass es in meinem Magen
ruhiger wird, ich kann wenigstens ein wenig schlafen.
So werde ich auch aus den Schlaf gerissen irgendwo bei
Km 70: es ist eben doch noch nicht zu Ende
Irritiert merke ich, dass Jan aus dem Auto ausgestiegen ist, sehe Meinrad und erschrecke.
Er sitzt am Auto, sieht schrecklich erschöpft aus, ich fange an, die Rücksitzbank
freizuräumen, damit er sich hinlegen kann, glaube aber nicht wirklich daran, dass er aufgibt,
ich kenne meinen Bruder; wir sprechen kaum, ich erfahre, dass Joachim weiterläuft und höre
mich sagen: „wenn es Dir hilft, laufe ich mit Dir zu Ende“
Ohne viel zu überlegen, stopfe ich ein Käsebrot in mich hinein, ziehe die Schuhe wieder an,
für das Versorgen meiner Blasen bleibt keine Zeit, auch nicht für das Auffüllen meiner
Wasserflasche, schon sind wir wieder auf Strecke. Ich bin wieder dabei und bin froh darüber.
Nun ist es mein Ziel und mein Vorsatz, mit Meinrad zusammen über die Ziellinie zu laufen.
Er leidet schrecklich und ist so zäh, ich ziehe auf den folgenden Km immer wieder den Hut
vor so viel Kampfgeist und mentaler Stärke und frage mich unterwegs, ob ich nicht doch zu
früh aufgegeben habe. Aber das zählt jetzt nicht, jetzt liegen noch beinahe 30km vor uns und
das vermessene Ziel, doch noch unter 15 Std. zu bleiben.
Mein Magen ist zwar nicht gänzlich versöhnt mit mir, aber er hat beschlossen, den Kampf
nicht nocheinmal mit mir aufzunehmen, er zwickt hin und wieder, ist aber im Großen und
Ganzen ein freundlicher Geselle. Meine Beine sind immer noch prima, nicht müde, wollen
laufen, ich muss aufpassen, das Tempo so zu gestalten, dass wir zwar voran kommen, aber
Meinrads verbleibenden Kräfte gut einteilen.
Km 80: wir werden das schaffen
Zwischendurch unterhalten wir uns über Ideen zu künftigen Läufen, planen, schwatzen und
schweigen, rechnen innerlich, ob uns die Zeit wohl reicht, dabei ist’s doch komplett egal,
Hauptsache ankommen, ... unter 15Std. halt.
Um 9Uhr kommt ein Anruf meine Liebsten, ich kommentiere knapp: „Ich bin wieder auf der
Strecke und das ist gut so“, wirklich überrascht ist er nicht, sagt mir, dass er stolz auf mich ist
und dass ich auf mich aufpassen möge; es tut gut ihn gehört zu haben und zu wissen, er
versteht, dass man manchmal vielleicht unvernünftige Dinge tut, diese aber sehr wichtig
sind.
Meinrad kämpft sich weiter und weiter, an jeder Verpflegungsstelle wartet Jan auf uns,
versorgt uns mit Neuigkeiten von Joachim, der gut voran kommt und grüßen lässt.
Es wird allmählich warm, ich ahne, dass Meinrad darunter jetzt besonders leidet, es fällt mir
schwer, ihn leiden zu sehen, aber ich weiß, dass Aufgeben nicht wirklich in Frage kommt,
ahne aber, dass dieser Gedanke sich in seinem Kopf breit macht, er darf aber unter keinen
Umständen ausgesprochen werden, wenn der Flaschengeist erst einmal befreit ist, treibt er
sein Unwesen, also weiter gehen, walken, immer wieder auch laufen.
Ich habe beinahe ein schlechtes Gewissen, denn es geht mir gut, meine Beine fühlen sich
frisch an, immer noch, das gibt’s doch gar nicht, der Zorn kommt zu Besuch, verflixt und
zugenäht, da bin ich so gut in Form und muss trotzdem aufgeben, halt nein, ich laufe wieder
und es macht gerade richtig Sinn: wir wollen gemeinsam ankommen und das ist jetzt das
einzige, was zählt.
Km 85: Versöhnung
Ich merke, wie ich allmählich meinen Frieden mache und mein möglichstes dafür tue,
meinen Bruder ins Ziel zu bringen; er sehnt sich jede Km-Angabe herbei und zählt innerlich
herunter, der Kreislauf macht ihm immer mehr zu schaffen, ihm wird schwarz vor Augen, ich
kann nur ahnen, wie er sich fühlt, .... der Flaschengeist bleibt trotzdem drin.
Km 90: Das Ziel vor Augen
Nur noch 10km, schlimme km, schleppende Schritte, Unsicherheit bei mir, ob das noch in
Ordnung ist, Meinrad so zu ziehen, aber er muss selbst entscheiden, solange er nichts sagt,
werde ich weiter vor und neben ihm gehen, walken und laufen und auf die Uhr achten, wir
liegen gut, es ist uns trotzdem gelungen, ein kleines Polster rauszulaufen, wir machen ein
Foto beim Km 90-Schild und ich bin zufrieden; ich merke, dass Zorn und Wut weniger
geworden sind, dass das Eingestehen des Scheiterns nicht mehr so schmerzhaft ist und
dieser Lauf für mich eine besondere und auch wichtige Erfahrung sein wird: es kann eben
nicht immer alles glatt gehen und das ist auch in Ordnung so.
Ich schicke Jan nach Biel zurück, die letzte Absicherung ist weg, wir müssen jetzt durch; ich
habe weiterhin keine Probleme, es fühlt sich leicht und mühelos an, ich denke, dass es
ungerecht ist und würde meinem Bruder gerne von meiner Energie abgeben.
Die nächsten km ziehen sich und ich habe bisweilen Angst, dass Meinrad umkippt, ... wir
laufen trotzdem weiter. Um uns herum nehme ich erschöpfte LäuferInnen wahr, hinkende
und bisweilen verzweifelt wirkende Menschen, die wie wir auch trotzig Biel entgegen gehen.
Ein Paar geht vor uns, händchenhaltend in aller Ruhe, ein schönes anrührendes Bild!
Km 95: Fotoshooting
Soviel Zeit muss sein, wir werden es schaffen, soviel steht (zumindest für mich) fest, die
letzten Verpflegungsstellen sind vorbei, aber diese km ziehen sich endlos, jeder kleine Hügel
muss sich wie der Mont Everest für meinen Bruder anfühlen, er holt das Letzte aus sich
heraus und ich sehne mir für ihn die nächsten km-Angaben herbei, ich weiß er kann nicht
mehr lange.
Km 99: Fast geschafft
Meinrad wird wieder lebendig, er weiß, dass er es fast geschafft hat, wir verabreden den
Zieleinlauf und ich beginne mich zu freuen, darüber, dass wir ankommen werden, also doch
gemeinsam, wir traben die letzten Meter, sehen vertraute Gesichter und freuen uns,
Umarmungen und eine stille, aber große Verneigung vor einem Kämpfer und Stolz darüber,
einen solchen Bruder zu haben.
Km 100: na ja, ich hab die 100 dann am Sonntag zuhause im Wald mit meinem Hund voll
gemacht, hatte ja immer noch unverschämt gute Beine und das Gefühl, noch was zu Ende
bringen zu wollen. Letztlich war es ein versöhnlicher Abschluss, das Einlaufen in Biel mit all
den Menschen hatte schon etwas Besonderes, auch wenn ich kein Finisher bin. Biel und die
gemachten Erfahrungen werden mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen, der Mythos
der 100km ist für mich nicht zu Ende, ich werde diese Grenze irgendwann überwinden und
ich weiß, was ich dafür brauche werde und dafür war Biel ganz wichtig für mich. Zu keinem
Zeitpunkt habe ich die Laufschuhe gedanklich an die Wand genagelt und das heißt für mich:
... und was steht als nächstes an? Der Mount Blanc Ultra Trail und ehrlich ich freue mich
riesig drauf, weiß jetzt schon, dass ich davor wieder schreckliche Angst bekomme, Zweifel
haben werde, aber das kenne ich schon, es wird trotzdem oder gerade deswegen wieder ein
wunderbares Erlebnis mit meinen LauffreundInnen, ... vielleicht berichte ich darüber?


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Bist du ein Ultraläufer ???
Du weisst, du bist ein/e Langstreckenläufer/in, wenn...
... du auf die Frage nach deinem Alter mit M40 antwortest.
... du deinen nächsten Geburtstag nicht erwarten kannst, weil du dann in die nächste Altersklasse wechselst.
... du deinen 42,195-ten Geburtstag feierst.
... deine Vorstellung von einem tollen Geburtstag darin besteht, dass du mit deinen Freunden die Anzahl deiner Jahre in Kilometern läufst.
... du an Silvester statt zu einer Party zum Neujahrsmarathon Zürich gehst.
... deine Vorstellung eines amüsanten Dates darin besteht, ein gemeinsames 20 Kilometer Lauftraining zu absolvieren.
... du versuchst, Mädchen mit deiner Kilometerzeit zu beeindrucken.
... du zwar die Nummer deines Championchips auswendig weisst, dir aber den Geburtstag deiner Freundin nicht merken kannst.
... dich jemand fragt, wie lange dein heutiges Training sein wird, und du antwortest: Zwei bis drei ............ Stunden!
... du "20 Kilometer" und "lockeres Training" in demselben Satz verwendest.
... dich beim Training jemand überholt und du dir einredest: Der macht wohl nur 10 Kilometer.
... deine Trainings dadurch begrenzt sind, wieviel Zeit du hast, und nicht wie weit du zu laufen im Stande bist.
... dich deine Betreuer anfeuern mit: Du bist auf dem zweiten Platz, nur eine Viertelstunde hinter dem Führenden. 10 Kilometer bleiben dir noch um aufzuholen!
... du frühmorgens aufwachst, aus dem Bett springst, und dich auf dein 6-Uhr-Lauftraining freust.
... du vom Laufen träumst.
... du nie mehr Pyjamas kaufst, weil du nachts deine Finisher-T-Shirts trägst.
... du nachts, um auf's Klo zu kommen, nicht die Flur- sondern die Stirnlampe anmachst.
... dich deine Freundin/dein Freund frühmorgens weckt mit den Worten: Steh auf und beweg deinen A.... - und du weisst, sie/er macht es aus Liebe.
... du um 8 Uhr zur Geologie-Schulstunde gehst, und dort die vom Morgentraining herrührenden Salzkristalle an deiner Brille in deinem Vortrag über Ablagerungsmaterial benützst. [Dies ist nicht frei erfunden!]
... du trotz eines Gewitters zwei Stunden laufen gehst, und es richtig geniesst, nass und dreckig zu werden, und durch die Bäche zu laufen, die einst Fusswege waren.
... du im Sommer bei einsetzendem Regen jubilierst und spontan deinen Trainingslauf verlängerst.
... du beim Wort "Asphalt" an ein notwendiges Übel denkst, welches die angenehmen Naturwege verbindet.
... mehr Dreck an deinen Laufschuhen klebt, als in deinem Garten liegt.
... du deine Laufschuhe nummerierst, um die alten von den neuen zu unterscheiden; dreckig sind sie nämlich alle.
... du dich wunderst, weshalb Laufsocken nicht bereits braun produziert werden.
... all deine weissen Shirts auf dem Rücken mit braunen Punkten übersät sind.
... sich deine Frau/dein Mann keine Sorgen um dich zu machen braucht, wenn es zwei Stunden her ist, seit du das Haus zum Joggen verliessest.
... du denkst, ein Marathon sei einfacher als ein Halbmarathon, weil du da nicht so schnell loszulaufen brauchst.
... dir selbst nach dem 15. Marathon erneut Tränen der Freude für die belohnte Schinderei über die Wangen kullern.
... du ein Fahrzeug mit automatischer Schaltung mietest, um zu einem Marathon zu fahren; denn sowohl du als auch dein Kollege besitzen Autos mit Gangschaltung, aber keiner von euch wird in der Lage sein, damit zurückzufahren.
... du schliesslich doch mit deinem eigenen Auto nach Hause fährst, deine Sehne im linken Knie danach aber stark schmerzt.
... eine junge Läuferin vor dir bei der Verpflegungsstelle bei einem Marathon nicht nur ihre mitgeführte Trinkflasche wechselt, sondern auch gleich noch ihr T-Shirt und ihren BH, und du nichts weiter tust, als einen letzten Schluck zu nehmen, einen Blick auf deine Uhr zu werfen und deinem Betreuer zuzurufen: Ich muss mich beeilen, wenn ich meine Bestzeit noch unterbieten will!
... du während eines Marathons eine Läuferin triffst, und das einzige worüber ihr sprecht, ist: Welche Farbe hat dein Urin? Kannst du genug Flüssigkeit zu dir nehmen?
... du es als natürlich empfindest, dein "Geschäft" im Wald hinter einem Baum zu verrichten.
... du nach einem Baum Ausschau hältst, wenn die Warteschlange bei einer Toilette zu lange ist.
... du anstatt bei der Herren-Toilette anzustehen die freie Damen-Toilette benützst.
... du nach einem Marathon eine Treppe runter gehst - ähm ... rückwärts - und alle lachen.
... deine Füsse Ähnlichkeiten mit Rohleder haben.
... die Anzahl deiner Zehen nicht mit der Anzahl deiner Zehennägel übereinstimmt.
... dein Pedicure-Set eine Zange beinhaltet.
... deine Füsse ohne Zehennägel besser aussehen.
... du immer mindestens einen schwarzen Zehennagel hast.
... du deine Zehennägel nicht anzumalen brauchst; sie haben sowieso schon unterschiedliche Farben.
... dir keiner mehr glaubt, wenn du "nie wieder" sagst.
... dich dein Kollege, ein Kurzstreckenläufer, schief anschaut, wenn du ihm erzählst, dass 4 Minuten pro Kilometer ein sehr schnelles Tempo für einen Marathon sei.
... dich Leute dafür loben, dass du fähig seist, 10 Kilometer am Stück zu laufen, und du dich dadurch beleidigt fühlst.
... du an einem 10-Kilometer-Lauf teilnimmst, um deine Grundschnelligkeit zu verbessern.
... du dich für einen 5 Kilometer Lauf 10 Kilometer einläufst.
... du bei einem 5-Kilometer-Lauf im Ziel aus Gewohnheit den Zwischenzeit-Knopf deiner Stoppuhr drückst.
... du bei einem 5-Kilometer-Lauf noch eine zweite Runde anhängst, um dein Tun wenigstens halbwegs als Training bezeichnen zu können.
... du an einem Kurzdistanz-Triathlon teilnimmst, und deine Laufzeit langsamer ist als in den Jahren, als du auf Triathlon spezialisiert warst.
... die Kollegen am Arbeitsplatz dich für viel besser in Form halten als du dich selber.
... du auch tatsächlich viel fitter bist, als du selber glaubst.
... deine Kollegen den Fahrstuhl benützen, du aber dennoch vor ihnen oben ankommst.
... du Arbeit als Pause zwischen den Läufen betrachtest.
... dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, wo du den nächsten Urlaub verbringst, sondern welches der nächste Marathon ist, an dem du teilnimmst.
... dich deine Arbeitskollegen nicht fragen, ob du am Wochenende laufen gehst, sondern wo und wie weit.
... du dir ernsthaft überlegst, deine Staatsbürgerschaft aufzugeben, um bei den Olympischen Spielen im Marathon für Tonga, Jemen oder Lesotho starten zu können..
... du ein Foto für deine Bewerbung brauchst und du nur Lauffotos besitzt.
... du deine Laufausrüstung bereits bei der Arbeit trägst, um danach sofort bereit fürs Training zu sein.
... dir erst beim Anblick deiner Armbanduhr wieder einfällt, dass du deinen Puls nicht zu kontrollieren brauchst, wenn du zu Fuss unterwegs zu einem Kunden bist.
... du den Arbeitsplatz jeweils frühzeitig verlässt, um laufen zu gehen.
... du nach einem erfolgreichem Geschäftsabschluss eine Medaille und ein Finisher-Shirt erwartest.
... du die Personalabteilung nach deiner Netto-Arbeitszeit fragst.
... du deinem neuen Arbeitskollegen gratulierst, dass er gerade in deiner Firma angefangen hat, und du ihm rätst, gaaaanz langsam anzufangen.
... du im Büro nicht nur entkoffeinierten sondern auch isotonischen Kaffee haben möchtest.
... du Kaffeetassen nur noch halb füllst, um nicht so viel zu verschütten.
... du beim Anstellen in der Werkskantine Dehnungsübungen durchführst.
... du dreimal täglich Spaghetti isst.
... sie dich in diese "All you can eat" - Spaghetti-Läden nicht mehr hineinlassen.
... du ein halbes Pfund Spaghetti verdrückst und nach einer Stunde wieder Hunger hast.
... deine Keksdose mit Brötchen gefüllt ist.
... du ein Stück deiner Lieblingstorte ablehnst, weil du in einer Stunde zu einem Traininmgslauf aufbrechen willst.
... du immer noch in deine Klamotten passt, welche du mit 20 getragen hast.
... du beim Mittagessen aus einer Wasserflasche trinkst.
... du mehr Wasser trinkst als Free Willy.
... du dich ohne deine Wasserflasche verloren fühlst.
... deine Hunde aus Wasserflaschen trinken können.
... du den Schimmel in deinen Trinkflaschen als zusätzliche Elektrolyte betrachtest.
... du mehr Trinkflaschen besitzt, als Imelda Marcos Schuhe.
... du eine Laufschuhsammlung besitzt, die Imelda Marcos eifersüchtig machen würde.
... du ein Schuhgeschäft in der Absicht betrittst, ein Paar neue "Bürotreter" zu kaufen, und mit einem Paar Laufschuhe rauskommst.
... du versuchst, Hausschuhe mit Pronationsstütze zu kaufen.
... du auch deine italienischen Designerschuhe mit einem Doppelknoten bindest.
... deine Schuhe pro Jahr mehr Kilometer drauf bekommen als dein Auto.
... du dir auf der Autobahn beim Anblick der Distanzangaben überlegst, wie lange du für diese Strecken zu Fuss bräuchtest.
... du nie zurückblickst (und deswegen bei der Führerscheinprüfung durchfällst).
... du deine ganzen Ferientage aufbrauchst, um an Läufen teilzunehmen.
... deine Wochenenden für die nächsten fünf Jahre schon verplant sind.
... du deine Hochzeit verschiebst, weil sie nicht in deinen Trainingsplan passt.
... deine Eltern vom Spaziergang zurückkommen und du sie über die Strecke, Zeit und Puls ausfragst.
... dein Durschnittstempo beim Schaufensterbummel mit Familie deutlich über dem Tempo von Walkinggruppen liegt.
... sich dein Hund beeilen muss, um mitzuhalten.
... du beim Einkaufsbummel in der Fussgängerzone vollkommen entnervt nach einer Nebenstrasse suchst um endlich voran zu kommen.
... du deine Familienausflüge rund um Laufveranstaltungen planst, und umgekehrt.
... du einen See nur noch danach beurteilt, ob man gut herumlaufen kann.
... du die Wahl deines nächsten Ferienortes davon abhängig machst, wo ein schöner Lauf stattfindet.
... du im Urlaub deine Familie aus der 20 Kilometer entfernt gelegenen Stadt anrufst, weil du in der mittlerweile eingebrochenen Dunkelheit den Weg zurück nicht mehr findest.
... du mit deiner Familie einen Nationalpark besuchst, entdeckst, dass zwischen eurem momentanen Standort und dem nächsten Ort, den ihr besuchen wollt, zwar 75 Kilometer mit dem Auto, aber nur 20 Kilometer zu Fuss liegen, und denkst: Hmmm...
... du beim Einschlafen statt Schafen Läufer zählst.
... dich deine Kollegen nur in kurzen Hosen erkennen.
... du in deinen Shorts duschst.
... du den Ausdruck "ich laufe gerne" in 5 verschiedenen Sprachen kennst.
... du mehr Ausdrücke kennst für "Laufen" wie Eskimos für "Schnee". [Wobei korrekterweise anzumerken ist, dass Eskimos dafür gar nicht so viele Ausdrücke haben, wie oft behauptet wird.]
... wichtige Arbeiten im Haushalt nur in Erholungswochen erledigt werden.
... du ein Waschmittel-Experte wirst, damit du dein Liebling-Shirt so schonend wie möglich waschen kannst.
... du dein Lauf-Shirt nach dem Kriterium auswählst, wieviel Glück es dir bisher gebracht hat.
... du dir einen ganzen Marathon im TV ansehen kannst ohne dich zu langweilen.
... du dir um 2 Uhr morgens die TV-Live-Übertragung eines Marathonlaufs anschaust.
... du 42195 als persönlichen Code verwendest.
... du die lustigen Namen all dieser Kenianer aussprechen kannst.
... du ohne verlegen zu werden das Wort "Fartlek" aussprechen kannst.
... du dein ganzes Gehalt für Laufbekleidung, Elektrolytgetränke, Energieriegel und Startgelder ausgibst.
... deine Lieblingsnahrungsmittel Kohlenhydrate sind.
... es dich erregt, wenn du hörst, dass Gatorade eine neue Geschmacksrichtung auf den Markt bringt.
... du auswendig weisst, welcher Energieriegel wieviele Proteine enthält.
... du dich an sämtliche Zeiten all deiner Rennen erinnern kannst, den Hochzeitstag aber jedes Jahr vergisst.
... deine Uhr teurer und komplizierter ist als dein Auto.
... du dich ohne Stoppuhr nackt fühlst.
... du deine Kinder davor warnst, mit den Leistungen ihrer Mutter/ihres Vaters zu prahlen: Du möchtest doch nicht, dass die anderen Kinder denken, Mama/Papa sei verrückt, oder?
... du die Strassen und Wälder in deiner Umgebung besser kennst als deine Nachbarn.
... dein jüngstes Kind drei Stunden lang im Baby-Jogger angeschnallt bleibt.
... deine 4-jährige Tochter nach einem Kinder-Rennen behauptet, sie sei einen Marathon gelaufen.
... deine Kinder ihre Schulkameraden darüber aufklären, wieviel Gramm Fett die soeben gegessenen Süssigkeiten beinhalten.
... sich deine Kinder mit Energieriegeln und Trinkflaschen ausrüsten, wenn du einen Familienspaziergang ankündest.
... deine Kinder ein Lieblings-Elektrolytgetränk und einen Lieblings-Energieriegel haben.
... deine Kinder ihre Entscheidung, ob sie bei deinem nächsten Marathonlauf dabei sein wollen, davon abhängig machen, welche Sportlernahrung bei den Verpflegungsstellen zur Verfügung steht.
... dein 6-jähriger Sohn den Unterschied zwischen einem 10-Kilometer-Lauf und einem 10-Meilen-Lauf kennt.
... deine Familie - sobald du einen spannenden Familienausflug ankündigst - fragt: Wo ist das Rennen?
... du dir einen Computer mit Internetanschluss zulegst, nur um die Resultate von Läufen sofort anschauen zu können.
... du Internetseiten über's Laufen machst.
... du diese Seite liest und dich wunderst, warum das komisch sein soll.

Man erkennt, dass du KEIN(e) Langstreckenläufer(in) bist, wenn...
... du mit den Schnellsten losläufst, und danach von allen überholt wirst.
... du dich während eines 5-Kilometer-Rennens verpflegst.
... du dich beklagst, bergauf laufen schmerze.
... du dich auf dem Laufband für die Kalorien-Anzeige interessierst.
... du Durchhalte-Parolen an deinen Kühlschrank heftest.
... du Laufen für Lifestyle hältst.
... du die neueste Laufmode trägst.
... du jemanden ernsthaft fragst, welche Laufhose er bevorzuge.
... du dir überlegst, eines dieser dämlichen Nasenpflastern zu tragen.
... du im Ziel feststellst, dass dein Haarfärbemittel zwar wasser- aber nicht schweissfest ist.
... für dich Golf spielen eine Alternative zum Cross-Training ist.
... du im Ziel eines 5-Kilometer-Laufes Leute angrölst und umarmst, die du nicht einmal kennst.

Man erkennt, dass du ein(e) Langstreckenläufer(in) bist, wenn...
... du einen sonderbaren Laufstil hast.
... du Hunde angreifst, welche dir nachlaufen.
... du bei Laufschuhen das Damenmodell trotz rosa oder pink kaufst, weil es besser passt.
... dir zu jeder Marathonzeit auf Anhieb der Kilometerschnitt einfällt.
... du jede Halbmarathon-Zeit auswendig weisst, die du je liefst.
... dir der Name Emil Zatopek etwas sagt.
... du dich nicht um den Läufer hinter dir kümmerst, welcher sich darüber beklagt, wie du deine Ellenbogen in der letzten Kurve unfair eingesetzt hast.
... du nicht verstehen kannst, dass es deinen Kollegen egal ist, dass sie ihre angestrebte Endzeit deutlich verpasst haben.
... du dich dagegen wehrst, im Ziel von fremden Läufern abgeknutscht zu werden.